Digitalisierung unserer Gesundheit

Kennst du sie auch – die Apps , die Gesundheit und Wohlbefinden versprechen? Nutzt du sie für dein tägliches Workout oder zur Speicherung deiner Blutdruckdaten? Dann bist du nur einer von vielen Smartphone- und Tabletnutzern, dessen Gesundheit schleichend digitalisiert wird.

Siegeszug der Gesundheits-Apps

Sucht man im Playstore von Google oder im Appstore von Apple nach dem Schlagwort Gesundheit, erhält man eine Fülle von Angeboten – ob kostenfrei oder als Bezahlvariante. Die Mehrheit verspricht den Gesundheitscheck, die fehlende Motivation und den messbaren Fitnesseffekt. Egal ob „99 Tipps für mehr Gesundheit“, „Gesundheitsmanager“, „Gesundheitstagebuch“ oder „Fieberthermometer“ – alle finden Anklang beim breiten Publikum. Über 100.000 Angebote gibt es bereits; täglich kommen weitere hinzu.

Mein motivierendes Smartphone

Wer sich schwer selbst motivieren kann, schafft es vielleicht mit Hilfe des digitalen Drills?! „Du musst heute noch 1000 Schritte gehen.“ oder „Dein Kalorienverbraucht für die nächsten 2 Tage ist gedeckt, wenn du heute noch einmal einen Schokoriegel auch nur ansiehst.“ Aber nein – es ist nicht alles schlecht. Viele Apps sind sicher auch hilfreich und, unabhängig ob Digital-Junkie oder nicht, eine Bereicherung mit nachhaltigem Gesundheitseffekt.

Wie funktionieren Fitness-Apps und Co?

Intelligente Wegbegleiter- Smartwatches speichern Gesundheitsdaten und stellen uns digital auf das Optimum ein.

Intelligente Wegbegleiter- Smartwatches speichern Gesundheitsdaten und stellen uns digital auf das Optimum ein.

Die digitalen Fitnesstrainer sammeln beispielsweise mit Hilfe von Armbändern notwendige Körperdaten, um daraus einen Trainingsplan abzuleiten oder zu optimieren. Sie registrieren Herzschlag genauso wie Schrittanzahl und Körperfettanteile.
Andere Apps unterstützen bei der Einnahme von Medikamenten, erinnern an die fruchtbaren Tage der Frau zur schnelleren Empfängnis oder schützen vor depressiven Schüben mit Hilfe der Protokollierung der Gefühle des Patienten in Kombination mit Aktivitäts- und Bewegungsprofilen. Richtig eingesetzt, können die digitalen Helferlein im wahrsten Sinne des Wortes also Wunder bewirken.

Was musst du als Anwender beachten?

Die Datensammlung in der App ist vom Anbieter nicht immer ohne wirtschaftlichen Hintergrund. Verbraucherschützer raten dazu, sich Datenschutzbestimmungen gut durchzulesen und im besten Fall auf die Eingabe sensibler Daten zu verzichten.
Insbesondere bei Medizin-Apps, also Anwendungen deren primäres Ziel die Diagnose und Therapie von Krankheiten ist, sollte zweimal hingeschaut werden. Solche Apps unterliegen einer Kontrolle und tragen die CE-Kennzeichnung; Fitness-Apps hingegen nicht.

Wer misst zukünftig unsere Herzfrequenz- Arzt oder App?

Wer misst zukünftig unsere Herzfrequenz- Arzt oder App?

Einen Arzt oder das gemeinsame Sporttreiben nach Feierabend ersetzen solche Programme auch weiterhin nicht. Frische Luft, Freunde und ein gemeinsames Ziel bewirken im Körper vermutlich mehr als die Ansage einer Computerstimme.

Wer Lust auf einen Gesundheitskurs hat, findet hier Anregungen und kann auch direkt aktiv werden. Einfach  hier buchen und loslegen.

Sport frei – ob digital oder analog!

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