Wenn ihr im November überproportional viele Menschen mit Schnurrbart trefft, könnte das an ‚Movember‘ liegen. Nein, es ist kein Schreibfehler sondern die Mischung aus November und Moustache, zu Deutsch ‚Schnurrbart‘- eine weltweite Initiative zur Unterstützung der Männergesundheit.

Hört man das Wort ‚Movember‘ das erste Mal, hält man es für einen schlechten Scherz – aber das Gegenteil ist der Fall. Die Sache ist ernst – denn es geht um die Gesundheit unserer Männer.
Die wichtigsten Fakten in Kürze:

Was ist Movember?

Movember ist eine Aktion für die Männergesundheit, bei der sich jedes Jahr im November Männer (Mo Bros) einen Schnurrbart wachsen lassen und damit auf die Gesundheitsprobleme der Männerwelt aufmerksam machen. Durch Aktionen werden Spenden gesammelt – von jedem Einzelnen oder im Team. Frauen können unterstützen, indem sie beispielsweise am MOVE-Programm teilnehmen und 30 Tage lang jeden Tag Sport treiben.

Schnurrbart

Der Schnurrbart als Zeichen für den Einsatz gegen Männerkrankheiten

Mit den Spendeneinnahmen werden medizinische Projekte für die Männergesundheit unterstützt, insbesondere hinsichtlich Prostata – und Hodenkrebs. Jene Spenden, die in Deutschland zusammenkommen, werden auch für deutsche Projekte verwendet.

Woher stammt die Idee der Movember-Bewegung?

Nein, es waren nicht die Amerikaner! 2003 hatten 2 Australier die Idee, den Schnurrbart wieder in Mode zu bringen. Sie aktivierten 30 Freunde, die sich innerhalb von 30 Tagen einen Schnurrbart wachsen ließen. Der Originalname ‚A Hairy Tale‘.

Bis 2014 hatte Movember 5 Millionen Mitstreiter weltweit und sammelte 485 Mio. Euro an Spendengeldern. Damit wurden über 800 Gesundheitsprojekte unterstützt.

Mo_Sun

Movember ist eine weltweite Initiative mit wohltätigem Zweck.

Welche Vision steckt hinter Movember?

Movember ‚[…] möchte weltweit einen Beitrag dazu leisten, dass Männer glücklicher, gesünder und länger leben. […]‘

Wieso gerade Männergesundheit?

Die Gesundheit von Männern steht im Allgemeinen weniger im Fokus als die der Frauen. Das hat zum einen den Grund, dass Frauenleiden meist eine höhere Sensibilität in der Öffentlichkeit erfahren, dass Männer prinzipiell weniger über Ihre Probleme sprechen und dass diese Fachgebiete seltener erforscht sind, als andere. Auch die Politik sowie Gesundheitsdienstleister sprechen häufig die feminine Zielgruppe an.

Gerade deshalb besteht hier ein großer Handlungsbedarf. Männer sterben in der Regel 6 Jahre früher als Frauen; sowohl aufgrund von physischen als auch psychischen Krankheiten.

Was hat Movember mit Bewegungsmangel zu tun?

Einer der 5 Säulen, welche Movember unterstützt, ist die körperliche Aktivität, da Bewegungsmangel ein wesentlicher Risikofaktor für die Sterblichkeit ist. Daher möchte die Initiative:

  • mit MOVE die körperliche Bewegung publik machen
  • positive Auswirkungen einer geeigneten Bewegung für Körper, Geist und Seele verdeutlichen
  • Bewegung durch neue Ideen in den Alltag integrieren
  • Projekte finanzieren, um die Beweggründe (im wahrsten Sinne) besser zu verstehen
Schnurrbart für das Gemeinwohl

Verantwortung für die Gemeinschaft- mit kleinen Zeichen, großes bewirken.

Wie kann man mitmachen?

Mitmachen kann jeder, der Lust drauf hat. Die Anmeldung ist ganz einfach und kostenfrei unter Movember zu tätigen. Hier habt ihr die Möglichkeit, euch unserem Team ‚MeineGesundheitskurse‘ anzuschließen. Wir freuen uns, damit Spenden für die Forschung sammeln zu können, uns neuen Herausforderungen zu stellen und von euren spannenden, lustigen, skurrilen Geschichten im November zu hören.
Wer mehr erfahren möchte, kann sich unter de.movember.com informieren.
In den nächsten Wochen halten wir alle Interessierten an dieser Stelle sowie auf Facebook auf dem Laufenden.

Und wenn ihr mit einem passenden Gesundheitskurse in den Movember startet möchtet, findet ihr diese direkt unter www.meinegesundheitskurse.de.

Sport frei und immer schön den Bart wachsen lassen!

 

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